sdb5: Die Biodiv-Revolution durch DNA-basierte Methoden

Shownotes

Zunächst gibt es gute und hoffnungsvolle Nachrichten bezogen auf die Forschung zu Risikofaktoren für biologische Vielfalt. Die Umsetzungsregelung einer EU-Verordnung tritt ab dem 1. Januar 2026 in Kraft und sorgt dafür, dass Dritte (z.B. WissenschaftlerInnen) Anwendungsdaten zu Pflanzenbehandlungsmitteln über Behörden anfragen können. Ihnen müssen diese künftig zur Verfügung gestellt werden. Thema der heutigen Sendung ist die Revolution, die gerade bezogen auf unser Verständnis von biologischer Vielfalt stattfindet. DNA-basierte Methoden sorgen für einen rasanten Wissenswachstum, der viele Dinge maßgeblich verändert. Zunehmend findet ein breiter Blickwinkel Einklang in der Biodiversitätsforschung und Bewertungen ermöglichen erstmals fast vollständige Gesellschaften in Lebensräumen. Zu Zeiten der morphologischen Bearbeitung undenkbar. Was verändert sich in den letzten Jahren? Und wie lange wird es den Artenschutz von wenigen Arten unter Ausschluss der größten Biodiversitätsanteile noch geben?

Dieser Podcast existiert nur dank euch auf Steady: https://steady.page/de/thomas-horren/about

Studien in dieser Folge:

Regenwasser-eDNA-Studie, Macher et al. (2022): https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/edn3.372

DNA-basierte Biodiversitätsanalysen im Natur- und Umweltschutz, Leese et al. (2023): https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-666-dna-basierte-biodiversitaetsanalysen-im-natur-und

Indikatorgruppen eignen sich nicht, um Insektenrückgänge vorauszusagen, Musters et al. (2024): https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1470160X2301600X?via%3Dihub

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